Scheinselbständigkeit

Achtung! Scheinselbständigkeit!
 
Eine Ein-Mann-Firma die bloß über einen Auftraggeber verfügt und nicht beweisen kann, dass sie tatsächlich ein Gewerbe betreibt (z.B. besitzt die Firma keinen Sitz, kein Büro und kein auf die Firma verweisendes Schild), so wie von den Anweisungen ihres Auftraggebers abhängig ist, bezeichnet man als Scheinselbständigkeit.

In diesem Fall gilt die Person als nicht gewerblich tätig. Hier ist der Auftraggeber dazu verpflichtet, die Lohnsteuer und die Beiträge für die Kranken- und Rentenversicherung zu übernehmen. Sollte der schwerwiegende Verdacht der Scheinselbständigkeit sich bestätigen, so drohen dem Auftraggeber und –nehmer u.a. Geldstrafen.