Gleitzone

Was versteht man unter einem Gleitzone-Arbeitsvertrag (400 Euro bis 800 Euro)?

Der Begriff der Gleitzone ist nicht auf das Arbeitsrecht, sondern auf das Sozialversicherungsrecht zurückzuführen. Ein Beschäftigungsverhältnis auf dem Prinzip der Gleitzone kommt Zustande, wenn Ihr monatliches Einkommen mehr als 400 Euro, aber weniger als 800 Euro beträgt (§20 Abs.2 SGB IV). Der Gleitzone-Arbeitsvertrag bedeutet, dass Ihre Sozialversicherungsbeiträge bei einem Verdienst nahe der 400-Euro-Grenzmarke niedrig gehalten werden.

Mit einer Erhöhung des Verdienstes steigen gleichzeitig  die Sozialversicherungsbeiträge. Bei einem monatlichen Einkommen von 800 Euro wird die Gesamtsumme der zu zahlenden Sozialversicherung entrichtet, während die Beschäftigung weiterhin keiner steuerlichen Entrichtung erfordert.